Mumia Abu-Jamal

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Johanna Fernandez talks on recent court decision against Mumia Abu-Jamal, political repression and mass incarceration in the US

(YT video - All Politics R Local) Johanna Fernandez talks on recent court decision against Mumia Abu-Jamal, political repression and mass incarceration in the US (October 29, 2021)

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David Gilbert aus der Haft entlassen

Der politische Gefangene David Gilbert (77) wurde laut einem Bericht einer New Yorker Genossin am 4. Oktober 2021 nach knapp 40 Jahren aus der Haft entlassen. Er ist jetzt bei seinen Angehörigen.

David Gilbert war Mitbegründer des Weather Underground und spöter Unterstützer der Black Liberation Army, die vor allem in New York gegen rassistische Polizeigewalt aktiv war. 1981 wurde er im Zusammenhang mit einem Brinks Geldtransporter Überfall, bei dem 2 Polizisten, ein Wachmann und ein BLA Aktivist getötet wurden, zu 75 Jahren Haft verurteilt. Später in Gefangenschaft entwickelte er das erste AIDS Selbsthilfe Projekt für Gefangene und schrieb ein Buch über sein Leben und die Zeit im Weather Underground: "Love And Struggle".

Mehr hier...

"Gilbert adds heart and bone to the stuff of history."
- Mumia Abu-Jamal

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Russell Maroon Shoatz nach 49 Jahren Haft entlassen

Nach 49 Jahren Haft ist der Black Panther Russel Maroon Shoatz aus Pennsylvania freigelassen worden. Er hat Krebs im Endstadium und nur eine geringe Lebenserwartung, wie ärztliche Gutachten feststellen. Es folgt ein Video nach der gerichtlichen Anhörung, in der sein Sohn und andere Angehörige Maroons Freilassung erreichen konnten:
Hier zum youtube Video...

Free Them All!

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Outing Johannes Domhöver

+++ Triggerwarnung. Dies ist ein Outing mit dem Thema sexualisierte Gewalt +++ english below (to find when you follow the link)+++

Johannes Domhöver (auch "Jojo" oder „"Hannes" genannt) ist mein Ex-Freund. Er bewegt sich seit Jahren in der linken Szene. Es würde den Rahmen eines Outings sprengen, alles aufzuschreiben, was er mir angetan hat. Hier die Kurzfassung: Die Beziehung mit ihm war eine massive Gewaltbeziehung. Er war mir gegenüber sowohl sexualisiert als auch psychisch und körperlich gewalttätig. Er hat alles dafür getan, mich sozial zu isolieren. Er hat mich vergewaltigt und gedroht mich wieder zu vergewaltigen wenn ich keinen Sex mit ihm habe. Nach der Vergewaltigung hat er keine meiner Grenzen mehr gewahrt und war mir gegenüber fortlaufend sexualisiert gewalttätig. Ausserdem hat er mir immer wieder damit gedroht, Suizid zu begehen, wenn ich mich wegen der Gewalt von ihm trenne. Ein weiteres Mittel mir zu drohen war, eine Straftat zu begehen damit er in den Knast kommt.

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Statement Antifa Friedrichshain

Voller Hass haben wir das Outing über Johannes D. gelesen. Eine so lang anhaltende Serie sexualisierten und gewalttätigen Verhaltens macht uns sprachlos und wütend. Sprachlos wollen wir aber nicht bleiben! Wir solidarisieren uns mit der Betroffenen und mit allen Betroffenen patriarchaler Gewalt. Als Antifaschist*innen ist dies für uns eine Selbstverständlichkeit! Der Kampf gegen Sexismus macht nicht vor unserer eigenen Haustür halt - denn sonst wird ein Klima geschaffen, in dem Täter wie Johannes D. unenttarnt und ungehindert handeln können und weitere Täter ermutigt werden.

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Statement des Solidaritätsbündnis Antifa Ost

Erschüttert und voller Wut haben wir die Vorwürfe gegen Johannes Domhöver gelesen.

Als Solibündnis Antifa-Ost solidarisieren wir uns mit der Betroffenen!

Wir haben grossen Respekt vor der mutigen Entscheidung, die Vorwürfe öffentlich zu machen und wünschen den Personen, die hinter dem Outcall stehen, insbesondere der durch Johannes Domhöver betroffenen Person, viel Kraft.

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Criminals for Freedom: Statement

Wir haben immer wieder zur Solidarität mit von Repression Betroffenen aufgerufen. Schon allein deswegen können und wollen wir zum Outing von Johannes D. nicht schweigen. Im Outing und im Statement der Antifa Friedrichshain wird deutlich gemacht, dass Johannes D. ebenfalls Repressionbetroffener ist - wobei es nun in der Verantwortung seiner Solidaritätsstrukturen und seines Umfeldes liegen würde zu benennen, welche Repression ihn betrifft. Da er aber vor 5 Tagen geoutet wurde und bis heute weder von Solistrukturen noch vom Umfeld etwas kam, werden wir diese Aufgabe nun übernehmen: Johannes D. ist Beschuldigter des in Dresden geführten § 129 Antifa-Ost Verfahren. Er ist kein Teil derer, die derzeitig auf der Anklagebank sitzen, allerdings kann das noch passieren.

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Der politische Gefange Ali Osman Köse muss sofort frei gelassen werden!

Die Krebserkrankung von Ali Osman Köse schreitet voran! - Freitaht für die kranken Gefangenen!

Der langjährige politische Gefangene in der Türkei, Ali Osman Köse, wurde am 31. Mai im Universitätskrankenhaus Trakya operiert, wobei seine gesamte linke Niere aufgrund von Krebs entfernt wurde. Die nach dieser Operation durchgeführten pathologischen Untersuchungen ergaben, dass seine Krebserkrankung das 2. bzw. 3. Stadium erreicht hat.

Obwohl Ali Osman Köse an verschiedenen Krankheiten leidet, begeht das Verfassungsgericht, das seinen Antrag auf Freilassung mit der Begründung abgelehnt hat, es bestehe "keine Lebensgefahr" und "die medizinische ersorgung sei gewährleistet", eindeutig ein Verbrechen.

Wir fragen uns:

  • Hat das Institut für Rechtsmedizin, das den Krebs, der bereits das 2. oder sogar 3. Stadium erreicht hat, nicht erkennt, obwohl er sich auf die gesamte linke Niere ausgebreitet hat und das Ali Osman Köse mitteilt, er könne "allein in der Zelle bleiben", den Zugang zu den Gesundheitsdiensten gewährleistet?
  • Gewährleistet das Universitätskrankenhaus Edirne Trakya den Zugang zu den Gesundheitsdiensten, indem es Ali Osman Köse mitteilt, dass er dringend operiert werden muss, und die Operation zwei Monate später durchführt, weil das Krankenhaus voll ist?
  • Hat das Tekirdag F-Typ-Gefängnis Nr. 1 Zugang zu Gesundheitsdiensten garantiert, wo es nicht einmal einen Arzt gibt, der den Verband anlegen kann, der bei einem Krebspatienten nach seiner verspäteten Operation gemacht werden musste?

Seine Anwälte haben erneut einen Antrag an das Institut für Rechtsmedizin gestellt, um seine Haftunfähigkeit zu bestätigen.

Wir fordern das gerichtsmedizinische Institut auf, dieses Mal einen wahrheitsgemässen Bericht zu erstellen.

Die ursprüngliche Entscheidung des Gerichtsmedizinischen Instituts war keine medizinische, sondern eine politische. Es hat getan, was ihm von der AKP-Regierung aufgetragen wurde.

Wir fordern das gerichtsmedizinische Institut auf, seine Arbeit zu machen und seinem Hippokratischen Eid gerecht zu werden.

Ali Osman Köse erkrankte an Krebs als Folge der schweren Folter, der er 1994 in der politischen Abteilung von Bursa ausgesetzt war, und der Bedingungen im F-Typ-Gefängnis (Isolationshaft), das gebaut wurde, um die Gefangenen von ihren Überzeugungen abzubringen, sie zu isolieren und sie zu brechen.

Seine Krankheit ist weiter fortgeschritten, da sie nicht frühzeitig diagnostiziert wurde.

Ali Osman Köse muss unverzüglich freigelassen werden, damit seine Behandlung auf ordentliche Weise durchgeführt werden kann. Die Freilassung ist im Hinblick auf das Recht von Ali Osman Köse auf Leben sowie sein Recht auf Gesundheit und Behandlung zwingend erforderlich.

Wir rufen alle unsere Freundinnen und Freunde, demokratische und fortschrittliche Menschen und Institutionen auf, unsere Bemühungen zu unterstützen, die solange andauern werden, bis wir Ali Osman Köse aus den Isolationszellen befreien und sein Recht auf Gesundheit und Behandlung sicherstellen.

Fordern wir das Forensische Institut mit Briefen, Anrufen etc. auf, die medizinischen Prinzipien zu respektieren und die lebensnotwendige Freilassung des kranken Gefangenen Ali Osman Köse nicht weiter zu blockieren. Das Institut sollte nichts weiter tun, als seine Arbeit ordnungsgemäss zu erledigen.

Wir unterstützen auch voll und ganz die Forderung nach Freilassung und angemessener Behandlung aller schwerkranken Gefangenen, deren Zahl in der TürkE FREILASSUNG VON ALI OSMAN KÖSE!
FREIHEIT FÜR DIE KRANKEN GEFANGENEN!
FREIHEIT FÜR ALI OSMAN KÖSE!

Bei Fragen oder für weitere Unterstützung könnt ihr euch auch persönlich an die Genoss*innen wenden, welche in Berlin am Samstag, den 11. September 15-16 Uhr auf dem Oranienplatz in Berlin eine Kundgebung u.a. dazu machen.

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Coalition to Free Ruchell Magee

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Zum Todestag von Ferhat Mayouf: Laut, wütend und offensiv gegen Knäste!

English version... Versión en español... Arabische/Arabic version... Demobanner 23.07.2020

Für die Freiheit, für das Leben!

Am 23.07.20 wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Seine Zelle brannte, er schrie mehrere Minuten um Hilfe, doch die Schliesser*innen öffneten die Zellentür nicht. Ferhat kam aus Algerien, war 36 Jahre alt und Person of Color. Die Justiz spricht von Suizid - aber wir wissen, das war Mord!

People of Color, Migrant*innen, migrantisierte und Schwarze Menschen werden täglich durch die Justiz und den Staat rassistisch schikaniert, unterdrückt, misshandelt, gefoltert oder ermordet. Sei es durch die Grenzpolitik, durch Bullen oder staatliche Institutionen wie Knäste. Auch Ferhat Mayouf war dieser Gewalt ausgeliefert. Festgenommen wurde er in Neukölln am 29.06.20 mithilfe eines Diebstahlvorwurfes. Er wurde in U-Haft verschleppt, weil er keine deutsche Staatsangehörigkeit hatte. Weil er Person of Color war, wurde er bei seiner Festnahme von den Bullen so sehr verprügelt, dass seine Rippen brachen.

Im Knast Moabit am 01.07.20 angekommen, bat er sofort um medizinische Hilfe. Er hatte Wunden, die er zeigte und beklagte sich über Schmerzen durch die Gewalt der Cops. Er forderte ebenfalls psychologische Hilfe und betonte, dass es ihm nicht gut geht. Anstatt ihn in ein Krankenhaus zu fahren, anstatt ihn medizinisch zu versorgen, entschied sich der Knast, Ferhat die rassistische Gewalt des Staates weiterhin spüren zu lassen. Er wurde in Isoaltionshaft gesteckt, Foltermethoden wie 24 Stunden durchgängig Licht in der Zelle wurden eingesetzt. Er wurde von Schliesser*innen verprügelt, anschliessend wieder mit sich allein gelassen.

"Es gab einen Tag, da veränderte sich Ferhat vom Wesen her", sagen Mitgefangene. "Es war der Tag, an dem die Schliesser in seine Zelle gingen und raufhauten".

Die "Veränderung des Wesens" war der Justiz offensichtlich nicht genug. Es hat nicht gereicht, seinen Körper zu schänden, ihn zu misshandeln, seine Psyche zu zerschlagen. Als am 23.07 kurz nach 23 Uhr Ferhat Mayoufs Zelle brannte, standen die Schliesser*innen "mehrere Minuten plaudernd vor der Tür". Während er immer wieder "Feuer Feuer, Hilfe Hilfe" schrie, während viele Gefangene riefen, dass es in einer Zelle brennt, währenddessen standen sie dort. Bis Ferhat an einer Rauchvergiftung starb.

Wäre Ferhat Mayouf weiss gewesen und hätte er eine deutsche Staatsangehörigkeit gehabt, wäre er nicht in U-Haft gelandet. Er wäre nicht von den Bullen verprügelt, nicht vom Knast misshandelt, gefoltert und ermordet worden. Seine Zellentür wäre geöffnet, er aus den Flammen befreit worden. Aber Ferhat Mayouf war eben nicht weiss und hatte keine deutsche Staatsangehörigkeit - in diesem Staat unwertes Leben, das vernichtet werden kann. Oder muss.

Morde wie diese sind keine Einzelfälle. Sie sind das Resultat eines rassistischen Staates, der seine Gewalt und Autorität auf der Strasse, in den Gerichten und in (Abschiebe-) Knästen zeigt. Somit sind auch rassistische Polizeikontrollen und Festnahmen, Inhaftierungen, Abschiebungen, Misshandlungen und Morde keine tragischen Phänomene, welche durch eine humanere Politik oder Justiz verhindert werden können. Das Staatskonstrukt hat eine faschistische Tradition, welche die Logik der Herrschaft nicht nur in in sich trägt, sondern auch stetig mit repressiven Mitteln versucht, durchzusetzen.

Repression ist dabei sehr viel grösser, als das, was Aktivist*innen zum Beispiel auf Demonstrationen erleben. Repression ist die permanente staatliche Gewalt, welche viele Menschen im Alltag erfahren müssen. Herrschenden Normen, welche niemals mit den Beherrschten frei vereinbart wurden, sollen aufgezwungen werden. Diese Normen haben kapitalistische, patriarchale und rassistische Komponenten.

Aus diesem Grund sind (Abschiebe)-Knäste auch nicht mit der Upper-Class gefüllt. Sie sind seit ihrer Existenz dafür da, um diejenigen, welche nicht in die herrschende Logik passen oder sich dieser widersetzen, mundtot zu machen. Dementsprechend sind sie ein repressives Mittel des Staates, um den Kapitalismus und die weisse Vormachstellung innerhalb der Gesellschaft zu zementieren.

Durch Isolation, Abschottung von der Aussenwelt und Ausbeutung sollen Menschen gebrochen und der Autorität gegenüber handzahm gemacht werden. Die Ausgrenzung aus der Gesellschaft ist vollkommen, wenn Gefangene einfach ermordet werden.

Diese Gewalt darf nicht unbeantwortet bleiben. Wenn sie uns zum schweigen bringen wollen, wenn sie misshandeln, foltern und morden, muss unsere Antwort laut und wütend sein! Lasst uns deswegen am 23.07.21 zu Ferhats Todestag gemeinsam auf die Strasse gehen und Ferhat Mayouf gedenken, indem wir weiterhin kämpfen. Lasst uns mit selbstbestimmten und offensiven Mitteln zeigen, was wir von ihrer Herrschaft und ihren Regeln, von denen nur wenige profitieren, halten!

Wir werden zunächst um 20 Uhr eine Gedenkkundgebung am U-Bahnhof Turmstrasse abhalten, um dann gegen 21 Uhr gemeinsam, entschlossen, wütend und offensiv zum Knast zu gehen. Dort werden wir so laut sein, wie wir nur können, um uns solidarisch mit den Gefangenen zu zeigen und unsere Wut auf die Strasse zu tragen. Bringt also Sachen mit, die ordentlich Krach machen und an welchen im besten Fall auch die Gefangenen eine Freude haben.

Bereitet euch auf den Tag vor, seid kreativ, wartet nicht darauf, dass andere ihre Wut zum Ausdruck bringen, sondern geht selbst in die Offensive und bringt widerständige Ideen mit. Über Vorfeldaktionen freuen sich die Gefangenen sicherlich auch.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

Für eine offensive Antwort auf ihre Gewalt!

Bis alle frei sind!

Route: Kleiner Tiergarten am U-Bahnhof Turmstrasse - Turmstrasse - Stromstrasse - Perleberger Strasse - Birkenstrasse - Rathenower Strasse - Alt-Moabit - Alt-Moabit Höhe U-Bahnhof Turmstrasse

In memory of the murder of Ferhat Mayouf: Loud, angry and offensive against prisons!

Deutsche Version... Versión en español... Arabische/Arabic version... Demobanner 23.07.2020

For freedom, for life!

On the 23.07.20 Ferhat Mayouf was killed by Moabit prison guards. His cell was on fire. He screamed for help for several minutes. But the guards did not open the cell door. Ferhat was a Person of Color - born in Algeria. He died at 36 years old. The justice system claims it was a suicide, but we know it was a murder!

People of Color, migrants and Black people are racially harassed, oppressed, abused, tortured and murdered by the justice system and the State on a daily basis, at the hands of border policies, cops, or state institutions like jails. Ferhat Mayouf, too, was at the mercy of this violence. He was arrested on charges of theft on 29.06.20 in Neukolln. He was taken into custody because he did not have a German citizenship. After he was arrested, the cops brutally beat him to the point where his ribs ruptured.

Upon arriving in the Moabit prison on the 01.07.20, he immediately asked for medical aid. He showed the staff his wounds, and complained of pain from the cops' violence. He also asked for psychological help and stressed that he was not mentally well. Instead of driving him to a hospital to provide him with medical care, the jail decided to let Ferhat continue to be tortured under the racist violence of the State. He was put in solitary confinement where he was subject to torture methods--such as 24 hours continuous light exposure in the cell. He was beaten up by guards and then left alone with himself again.

"There was a day when Ferhat's character changed," say fellow inmates. "It was the day when the guards went into his cell and chopped him up."

But the "change of character" wasn't enough for the justice system. It was not enough to desecrate his body, to abuse him, to shatter his psyche. When Ferhat Mayouf's cell burned shortly after 11 p.m. on July 23, the guards "stood in front of the door chatting for several minutes". The guards chose to ignore the situation, as the prisoners shouted "Fire!" and "Help!" He, then, died of smoke intoxication.

If Ferhat Mayouf had been white and had German citizenship, he would not have been taken into police custody. He wouldn't have been beaten up by the cops. He wouldn't have been abused, tortured and murdered by the prison. His cell door would have been opened and he would have been freed from the flames. But Ferhat Mayouf was not white and did not have German citizenship. Under the State, unworthy life that can be destroyed. Or "must" be.

Murders like these are not isolated cases. They are the result of a racist State that displays its violence and authority on the streets, in the courts and in (deportation) jails. Therefore, racist police controls and arrests, detentions, deportations, abuses and murders are not a tragic phenomena that can be prevented by more humane policies or justice. The state construct has a fascist tradition, which not only carries the logic of domination within itself, but also constantly tries to enforce it with repressive means.

Repression is much greater than what activists experience, for example, at demonstrations. Repression is the permanent state violence that many people have to experience in everyday life. Dominant norms, which were never freely agreed upon with the dominant, are to be imposed. These norms are composed of capitalist, patriarchal and racist structures.

For this reason, (deportation) prisons are not filled with the upper class. They have been there since their existence to silence those who do not fit into or oppose the prevailing logic. Accordingly, they are a repressive means of the State to cement capitalism and white supremacy within society.

Through isolation and seclusion from the outside world, in addition to labor exploitation, people are being broken and made docile to authority. The exclusion from society is complete when prisoners are simply murdered.

This violence must not go unanswered. If they want to silence us, if they abuse, torture and murder, our response must be loud and angry! Therefore, on 23.07.21, on the anniversary of Ferhat's death, let us take to the streets together and commemorate Ferhat Mayouf by continuing to fight. Let us show with self-determined and offensive means what we think of their domination and their rules, from which only a few benefit!

We will first hold a commemorative rally at the Turmstrasse subway station at 8 p.m., and then around 9 p.m. we will walk to the prison together, determined, angry and offensive. There we will be as loud as we can be to show solidarity with the prisoners and to take our anger to the streets. So bring objects with you that make a lot of noise and which, in the best case, the prisoners will also enjoy.

Prepare for the day. Be creative. Don't wait for others to express their anger, but go on the offense yourself and express resistant ideas. The prisoners are certainly also happy about preliminary actions.

For a society without prisons!

For an offensive response to their violence!

Until everyone is free!

Route: Kleiner Tiergarten on U-Bahnhof Turmstrasse - Turmstrasse -  Stromstrasse - Perleberger Strasse - Birkenstrasse - Rathenower Strasse - Alt-Moabit - Alt-Moabit Höhe U-Bahnhof Turmstrasse

Por el día de la muerte de FERHAT MAYOUF: ruidos@s, furios@s y ofensiv@s contra el sistema de prisiones!

Deutsche Version... English version... Arabische/Arabic version... Demobanner 23.07.2020

¡Por la libertad, por la vida!

El 23 de julio 2020, Ferhat Mayouf fue asesinado por el sistema judicial en la cárcel Moabit. Mientras su celda estaba en llamas, Ferhat gritó por ayuda durante varios minutos, pero los oficiales de justicia no abrieron la celda. Ferhat fue de Argelia, tenía 36 años y era persona de color. El poder judicial habla de suicidio, ¡pero sabemos que fue asesinato!

Diariamente las personas de color, inmigrantes y personas negras están suprimidas, abusadas, torturadas y asesinadas por el sistema judicial racista y el estado racista. Ya sea a través de los leyes de inmigración, por los policías o por instituciones estatales como los prisiones. Ferhat Mayouf también sufrió de esta violencia. Acusado de robo, fue arrestado en Neukölln el 29 de junio 2020. Fue llevado a detención preventiva porque no tenía ciudadanía alemana. Debido a que era persona de color, los policías lo golpearon tanto que sus costillas se rompieron.

En el 01 de julio 2020, Ferhat llegó a la cárcel en Moabit y pidió ayuda medicinal. Tenía heridas y se quejaba de dolor que la policía causó. También exigió ayuda psicológica y insistió en que no se sentía bien. En lugar de llevarlo a un hospital, en lugar de atenderlo con medicamentos, los oficiales de la cárcel decidieron dejarlo sufrir aún más. Lo llevaron a detención aislada y utilizaron métodos de tortura, como por ejemplo dejar prendida la luz en la celda por 24 horas. Fue golpeado por los oficiales de justicia y luego dejado solo de nuevo.

"Había un día en el que Ferhat cambió." dicen su compañeros de prisión. "Fue el día en que los oficiales de justicia entraron a su celda y lo pegaron".

El "cambio de ser" obviamente no era suficiente para el poder judicial. No era suficiente maltratar su cuerpo y romper su psique. El 23 de julio 2020, pocos minutos después de las 11 pm, la celda de Ferhat estaba en llamas. Mientras tanto los oficiales de justicia estaban "conversando frente la puerta por varios minutos ". Mientras seguía gritando "fuego, ayuda, ayuda", mientras que muchos prisioneros gritaban que se esta quemando una celda, mientras tanto, los oficiales estaban allí. Hasta que Ferhat murió de intoxicación por humo.

Si Ferhat Mayouf hubiera sido blanco y si hubiera tenido una nacionalidad alemana, no habría estado en detención preventiva. No habría sido golpeado, maltratado, torturado y asesinado por los policías y los oficiales de justicia. La puerta de su celda se habría abierta y a Ferhat se habría salvado de las llamas. Pero Ferhat Mayouf no era blanco y no tenía ciudadanía alemana- En este estado racista, una vida indigna que puede ser destruida.

Asesinatos como este no son casos individuales. Son el resultado de un estado racista, que muestra su violencia y autoridad en la calle, en los tribunales y en los prisiones (de deportación). Por lo tanto, los controles racistas de la policía, los arrestos, las deportaciones, los abusos y los asesinatos no son fenómenos trágicos, que pueden ser evitados con una política o justicia más humana. El constructo estado tiene una tradición fascista, que no solamente contiene a la lógica de la dominación en sí mismo, sino que también trata de hacerlo cumplir con medios represivos.

La represión estatal es mucho más grande de lo que las activistas experimentan, por ejemplo, en una manifestación. La represión es la violencia estatal permanente, que muchas personas experimentan en la vida cotidiana. Las normas imperantes, que nunca han sido acordados libremente con los oprimidos, serán impositivas. Estas normas tienen componentes capitalistas, patriarcales y racistas.

Por esta razón las prisiones (de deportación) no están llenos de personas de la clase alta. Siempre han estado allí para callar a aquellos que no encajan en la lógica imperante o que se oponen a esta. En consecuencia, son un remedio represivo del estado para estabilizar el capitalismo y la hegemonía blanca dentro de la sociedad.

A través de aislamiento del mundo exterior y con la ayuda de la explotación, las personas debían ser rotos y obediente a la autoridad. La exclusión social es perfecta si los presos estarán simplemente asesinados.

Esta violencia no debe permanecer sin respuesta. ¡Si nos quieren hacer callar, si siguen con el maltrato, la tortura y el asesinato, nuestra respuesta será ruidosa y enojada! Juntos tomaremos la calle a conmemorar a Ferhat Mayouf en el día de su muerte, el 23 de julio 2021, mientras seguimos luchando. Vamos a mostrar con medidas autodeterminadas y ofensivas, que es lo que opinamos del gobierno y sus reglas, de los cuales solo poca gente beneficia.

Al principio, a las 8 pm, tendremos una conmemoración en la estación de metro Turmstraße y luego a las 9 pm seguimos con una manifestación ofensiva hasta la cárcel. Allí estaremos ruidosos y mostramos solidaridad con los prisioneros mientras llevamos nuestra rabia a la calle. ¡Traigamos cosas que hacen mucho ruido y de los que los prisioneros tienen un placer también!

¡Preparen el día, sean creativos, no esperen a que otros expresen su rabia, sino entren en la ofensiva y traigan ideas para la resistencia! Los prisioneros ciertamente estarán felices de acciones avanzadas.

¡Para una sociedad sin prisiones!

¡Para una respuesta ofensiva a su violencia!

¡Hasta que tod@s sean libres!

Ruta: Kleiner Tiergarten am U-Bahnhof Turmstrasse - Turmstrasse - Stromstrasse - Perleberger Strasse - Birkenstrasse - Rathenower Strasse - Alt-Moabit - Alt-Moabit Höhe U-Bahnhof Turmstrasse

Zum Todestag von Ferhat Mayouf / In memory of the murder of Ferhat Mayou (Arabische/Arabic version)

Deutsche Version... English version... Versión en español... Demobanner 23.07.2020

Hier/here pdf...

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Pennsylvania, USA: Langzeitgefangener Russell Maroon Shoatz braucht medizinische Behandlung gegen Krebs

Russell Maroon Shoatz ist ein weiterer politischer Langzeitgefangener und ehemaliger Black Panther im US Bundesstaat Pennsylvania . Er hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium und erhält seit einigen Tagen keine Medikamente mehr.

In den Bildern sind alle Kontaktdaten der zuständigen Behörden, um seine medizinische Versorgung einzufordern - bitte vor jeder US Nummer die internationale Vorwahl 001 wählen.

FreeThemAll!

weitere Infos...

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(Workers World) Leonard Peltier Defense Committee urgently needs support (February 17, 2021)

More here...

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Ein Zehntel aller Gefangenen in den USA an Corona erkrankt - Stop killing prisoners with COVID-19!

Laut diesem Artikel aus dem Dezember 2020 waren zum damaligen Zeitpunkt bereits 1/10 aller Gefangenen in den USA an Corona erkrankt. Zusätzlich zu den gesundheitsfeindlichen Haftbedingungen bleiben Gefängnisse ein Corona Hotspot, der auch die Bevölkerung draussen permanent gefährdet, nicht zuletzt durch das Personal, was sich (auch ausserhalb der USA) zumeist weigert, Hygieneschutzmassnahmen anzuwenden.

Stop killing prisoners with COVID-19! (December 18, 2020)

#Dismantle the #PrisonIndustry! #Abolish #slavery #abolish #prisons! #FreeThemAll!

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(Black Agenda Report) Free Ruchell "Cinque" Magee

Ruchell Magee is the longest-held political prisoner in the United States and the world.

"it’s unacceptable that someone is still imprisoned for continually resisting enslavement."

"Once the facts can be clearly established and shown to the people where these dogs are practicing slavery under the color of law, then this automatically requires a special investigation by the people to look for themselves. They will find that these judges are criminals." -Ruchell Cinque Magee

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(Black Panthers in prison) Fundraiser to Free Political Prisoner Sundiata Acoli, 83, from 47 Years in Prison

Dear Friends and Supporters of Sundiata Acoli:

The New Jersey Appellate Court denied Sundiata’s release on parole in a decision dated Dec. 27, 2019. He gets a mandatory appeal to the New Jersey Supreme Court.

Sundiata’s attorney must get transcripts and will have other expenses, ...

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#SundiataAcoli #BPP #BLA #NYC #USA #FreeThemAll!

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(Black Panthers in prison) Let's not forget Zulu! (October 22, 2020)

Hello, I am Annabelle, chairperson of the Free Zulu European Team.

I recently heard where brother Jalil Muntaqim, aka Anthony Bottom, was released from a New York plantation/prison after serving nearly 50 years for the 1971 double police murder in Harlem, NY in 1971; his co-defender Herman Bell was released on parole in 2018. Political prisoners, like the Move 9, and others.

And this got me thinking about our beloved brother Kenny Zulu Whitmore, who himself is a part of those Black Liberation Radicals who...

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Jalil Muntaqim ist zu Hause!

Wir sind überwältigt ankündigen zu können, dass der frühere Black Panther und respektierter und geliebter "Elder" (Ehrentitel für ältere Menschen mit viel Lebenserfahrung und Wissen) Jalil Muntaqim (Anthony Bottom), am 7. Oktober freigelassen wurde, nachdem er fast 50 Jahre inhaftiert war. Während der Jahrzehnte im Gefängnis hat Jalil Bildungs- und Mentorenprogramme für andere Menschen in Haft geleitet und für sich Bildungsabschlüsse erarbeitet und war Mentor für viele junge, inhaftierte Männer.

Jalil ist nun zu Hause bei seiner Familie und in seiner Gemeinschaft und bittet alle seine Privatsphäre in dieser Zeit zu respektieren, während er bei seinen Lieben in Freiheit "wieder ankommt" und während er sich weiterhin von der Covid 19 Erkrankung, die er sich im Mai im Gefängnis zugezogen hatte, erholt.

Jalil ist bewegt und dankbar für die vielfältige Unterstützung, die er während der Jahre von Familie und seiner Gemeinschaft erfahren hat und freut sich auf den nächsten Lebensabschnitt.

Er wird derzeit keine öffentlichen Äusserungen abgeben.

Original Text auf Englisch

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Black Panther Jalil Muntaqim - Freilassung bis spätestens 20. Oktober angeordnet

Der New Yorker Black Panther Jalil Muntaqim (Hintergrund...) hat in seiner 10. Bewährungsanhörung seit 1998 endlich Freiheit zugesichert bekommen: laut einem Beschluss des Bewährungsausschusses muss er bis spätestens 20. Oktober 2020 frei gelassen werden.

Der Journalist Ed Pilkerton berichtete am 24. September ausführlich im Guardian über die Entwicklungen, die zu dieser Anordnung der Behörde führten: (mehr hier...).

Jalil Muntaqim hat 49 (!) Jahre in Haft verbracht. Er wurde 1971 für eine bewaffnete Aktion der Black Liberation Army verurteilt. Jalil hat seit jüngerem gravierende gesundheitliche Probleme, die in naher Zukunft hoffentlich behandelt werden können. Erst im Mai 2020 war er zusätzlich an Corona erkrankt. Er konnte gl¨cklicherweise trotz katatstrophaler Gesundheitszustände im New Yorker Gefängniskrankenhaus überleben: (mehr hier...).

Sollte es einen Spendenaufruf etc. zu seiner Unterstützung geben, werden wir diesen in einem der kommenden Free Mumia Rundbriefe veröffentlichen.

Free Them All!

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Knäste töten - Ferhat Mayouf in JVA Moabit ermordet

Demobanner 29.08.2020 Moabit

Calls in english, arabic, russian can be found here... (calls in other languages will be published soon)...

Rassismus tötet!

Am 23. 07.20 wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Er kam aus Algerien, war 38 Jahre alt, sass im Untersuchungsknast und war nicht weiss. Am 23.07 brannte es in seiner Zelle. Obwohl Schliesser*innen während des Brandes vor seiner Zelle standen und er fünf Minuten lang "Hilfe" und "Feuer" schrie, öffneten sie die Zelle nicht. Jetzt sprechen sie von Suizid.

Es war Mord!

Der Brand wurde von Gefangenen als auch Schliesser*innen frühzeitig wahrgenommen. Aber anstatt die Zellentür sofort zu öffnen, "berieten sich die Beamten über fünf Minuten lang vor seiner Zelle, wie man nun taktisch vorgehen müsse", so ein Gefangener aus Moabit.

Dieser berichtete ebenfalls, dass Ferhat in seiner Haftzeit von Wärter*innen verprügelt worden ist. Auch der Bruder von Ferhat spricht von "Folterungen im Knast, z.B. durch Tritte".

Knäste maskieren Morde als angeblichen "Suizid"

Morde wie der an Ferhat Mayouf sind keine Einzelfälle. Immer wieder sterben Gefangene, vor allem People of Color und Schwarze Menschen in den Knästen. Anschliessend wird meist reflexartig von Suizid gesprochen und die Verantwortung des Knastes zurückgewiesen. So auch in Ferhats Fall.

Rassismus, rassistische Polizei- und Justizgewalt und Unterdrückung sind keine Phänomene, welche ausschliesslich vor den Knasttoren zu finden sind, im Gegenteil. In Knästen sind die Verhältnisse im Vergleich zu draussen sogar verschärfter. Nicht nur rassistische Justizangestellte sind Teil des "Normalzustandes" im Knast. Das Knastsystem befördert durch seine gesamte Struktur Rassismus, Klassismus, Ausbeutung und Unterdrückung.

Ferhat wurde im Knast gefoltert, war den generellen Gewaltmechanismen ausgesetzt und nicht weiss - was seine Haftbedingungen unter rassistischen Justizangestellten zusätzlich erschwerte. Während seine Zelle brannte und er um Hilfe schrie, unternahmen die Schliesser*innen nichts. Unter diesen Umständen von Suizid zu sprechen, ist einfach nur widerlich.

Es gibt keinen Selbstmord im Knast!

Knäste isolieren die Menschen von der Gesellschaft, sie machen die Gefangenen regelrecht kaputt, sie foltern und töten. Unter Knastumständen kann niemals von sogenannten Selbstmord die Rede sein. Ferhat wurde zusätzlich Hilfe verwehrt, obwohl er danach schrie. Diese Umstände dürfen weder verschwiegen, noch vergessen werden. Deswegen werden wir am 29.08.20 auf die Strassen gehen, um dagegen zu demonstrieren, Ferhat Mayouf und allen anderen Ermordeten zu gedenken und uns an die Seite all jener zu stellen, die gefangen gehalten werden.

Kommt um 19:00 Uhr zum U-Bahnhof Turmstrasse, Ausgang Turmstrasse! Lasst uns gemeinsam zum Knast Moabit laufen und unserer Wut Ausdruck verleihen! Für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Knäste!

  • Schützt euch und andere! Achtet auf die Corona-Abstandsregeln und tragt während der Demonstration Mund-Nasenbedeckung.

Calls in english, arabic, russian can be found here... (calls in other languages will be published soon)...

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(Native News Online) Leonard Peltier: "My Medical Problems are Not Getting Any Better. I am Seriously Hurting."

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(C4F) Sie reden von Suizid, aber es war Mord - weiterer Toter durch den Knast Moabit

weitere Informationen hier...

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Event: Move 9 and Delbert Tribute - Aug 8

Move9 and Delbert Tribute Aug 8 event

#FreeThemAll #Philly #Move9 #policebrutality #BlackLivesMatter

weitere Informationen zu Move...

#BlackLiberation Hintergrund zu Delbert Africa

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Schreibaktion an COVID erkrankter Gefangener

Free Jalil - Free them all!! Flyer mit Text zum Artikel +seit 1971 inhaftiert
+früherer Black Panther
+angeklagt aufgrund falscher Beweise, Folter von Zeugen, Absprachen zwischen Weissem Haus und FBI
+trotz richterlicher Anordnung im April 2020 keine Freilassung
+nun in Haft mit Covid-19 infiziert worden
+trotz schlechtem Gesundheitszustand, der einen Knastkrankenhausaufenthalt erforderlich macht, wurde eine temporäre Entlassung verweigert

Der seit 1971 inhaftierte ehemalige Black Panther Jalil Muntaqim, braucht dringend Unterstützung!!
Bitte schreibt an ihn und wenn möglich auch per Anruf oder mail beim New Yorker Gouverneur nerven, damit er nicht im Knast sterben muss, obwohl er schon längst hätte freigelassen werden können.
Die richterliche Anordnung ihn freizulassen wurde gekippt und nur einen Monat später erkrankte er in Haft an COVID 19. Da er sowieso schon Gesundheitliche Probleme hat ist diese Situation für ihn besonders gefährlich.

weitere Informationen hier...

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Jalil Muntaqim: New York State Won't Grant Temporary Release To Former Black Panther Hospitalized With Covid-19

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dt.-sprachige Himntergrundinformtaionen über den ehemaligen Black Panther Jalil Muntaqim, der seit 1971 (!) in New York in Haft ist und 2020 an Corona erkrankt ist
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USA: Coronaerkrankungen in Gefängnissen und Todesfälle // "Car-Ins"

In den USA untersucht das von unabhängigen Journalist*innen betriebene Marshall Project regelmässig das Gefängnis- und Strafrechtssystem.

Seit einigen Wochen beobachten sie die Testsituation auf Corona in Gefängnissen: (Hier...)

Am 22. April 2020 bereits stellten sie aus öffentlich zugängigen Informationen fest:
es gab an diesem Tag 9437 bekannte Corona Erkrankte
und 131 bekannte Todesfälle im Zusammenhang mit Corona in US Gefängnissen.

An vielen Orten in den USA gibt es inzwischen "Car Ins", Autodemonstrationen für die Freilassung aller Gefangenen und gegen die Todeslager, in die sich die Gefängnisse inzwischen verwandeln. Zumeist sind diese Autodemos nicht angemeldet.

An diesen Demos nehmen trotz geltender Beschränkungen z.T. hunderte Menschen gleichzeitig teil.

Forderungen sind:
#FreeThemAll!
#ClemencyFromCoast2Coast
#FreeOurPeople
#LetThemGo

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Faces Full of Gas: Abuse of War Crimes Chemical Weapons in Indiana Prisons (2020)

by Kevin Rashid Johnson

US Hypocrisy as Usual

Indiana is the fifth state in which I've been imprisoned since 2012. Over this eight year period, I've been bounced from Virginia to Oregon, then Texas to Florida, back to Virginia, and now to Indiana. All in response and efforts to repress my involvement in exposing and resisting the routine abuses that pervade US prisons.

Among the many issues I've reported on in each state has been the frequent, often deadly, misuse of tear gas on prisoners. One of my articles specifically exposed that this benignly named agent is actually a chemical weapon created for use in war, having the same grade and lethality as chlorine gas which US officials bombed Syria for supposedly using against its own citizens in 2018. Also, that tear gas, like chlorine, has been banned internationally from use in war because of its especially dangerous characteristics.

It was this international aversion to these weapons that US officials self-righteously invoked to justify Amerika's violent intervention in Syria's civil war.

So, the Amerikan government commonly uses a deadly military grade chemical weapon on US prisoners that is banned from use in actual war. Just as US police who routinely gun down unarmed people of color in the streets, are armed with organ-shredding ammunition (aka dum dum bullets) that also are banned by international law from use in war because of their inhumane effects.

As with other states, Indiana is no exception to the use (or misuse—even by its own standards) of tear gas on prisoners.

Direct Group Gas Assault

In one such incident which occurred on March 24, 2019, here at Pendleton Correctional Facility (PCF), where I'm confined, I narrowly dodged a bullet myself.

Earlier that morning I signed up to go to outside recreation, but because I was busy writing letters when guards came later that day to take us out, I decided not to go.

At the end of the rec period several prisoners housed nearby me returned to their cells teary-eyed, coughing and protesting that they'd been tear gassed for no reason by a white rookie guard named Kurts (phonetic spelling).

By their description, Kurts was initially arguing with a Black prisoner on the rec yard, where each prisoner was confined to separate one-person cages. Kurts began calling him and other uninvolved Blacks racist names, then went cage to cage spraying many of them in their faces with tear gas from a canister that all guards carry.

Upon returning to his cell, one of the victims protested the assault to the unit supervisor, a sergeant J. Griff. I also spoke up seeking an explanation from Griff to help the victims pursue complaints and to publicize yet another abuse incident hidden behind prison walls. Griff admitted Kurts's unprovoked assault on the group of men and that he'd gone home afterwards. Griff casually blew the incident off as just a normal incident of prison life, and suggested that since Kurts was gone, the situation was resolved and everyone should just let it go. Of course nothing was done to afford the victims any redress.

Indirect Group Gas Assault

While I narrowly avoided this gas assault, I wasn't so fortunate the next time around, when on July 8, 2019 a ranking guard (not a rookie this time) unleashed a similar assault affecting uninvolved bystanders, myself included.

In this incident a lieutenant, J. Davis, vindictively emptied an entire 12.5 ounce canister of tear gas into a neighboring prisoner's cell, which saturated the closed-in cellblock contaminating me and numerous others.

Investigative officials at all levels (including the PCF superintendent, Internal Affairs and grievance department investigators and the prison system's Ombudsman's office), all avoided and ignored complaints of the abuse and covered it up, even though (or likely BECAUSE) the entire event was captured on audio and video surveillance records. Now keep in mind, the federal courts have recognized that inside of closed-in environments like prisons, the "estimated lethal dose" of tear gas is "only 6 grams." Again, this guard emptied an entire 12.5 oz canister.

I was talking on the telephone inside my cell when I heard a guard just outside my cell cursing loudly, so I peered out. I observed Lt. Davis in an excited rage cursing and threatening a neighboring prisoner, Charles Elderidge. After a few moments of this, and without further incident, Davis stormed off down the tier, walking some 17 cells away. But upon reaching the front entrance of the tier Davis stopped, seemed to reflect for a moment, then removed a 12.5 oz canister of tear gas from his equipment belt, turned and proceeded to walk briskly back toward our cells.

I alerted Eldridge that Davis was coming back with the gas in his hand and to be on guard. Upon reaching Eldridge's cell Davis began spraying a continuous burst of gas into the cell, punctuated by threats and curses. Davis initially sprayed the gas so wildly he directly sprayed Eldridge's other neighbor, Alex Milewski.

As he continued to gas Eldridge, Davis taunted him to stop trying to cover himself up and that he was, "going to get all this gas, bitch!" Davis also repeatedly threatened to "kill" Eldridge and to beat him when he came out of the cell handcuffed from behind.

Several times I yelled to Davis to stop spraying, that he was contaminating everyone in the area, and trying another tact to deter his continued assault, pointed out that his actions were being recorded by surveillance cameras on the tier.

Davis then came to my cell as if he were about to spray me. I repeated my protests to which he responded cursing and yelling that he didn't care about the cameras and challenging me several times then to get him fired.

He then returned to Eldridge's cell and continued cursing, threatening and spraying him until the entire canister was empty. Only then did Davis leave the tier.

Throughout the incident I was on the telephone inside my cell with Shupavu Wa Kirima, a leading member of the African Peoples Socialist Party. She could clearly hear, and the automated GTL phone system automatically recorded, everything.

In response to what she heard, Ms Kirima immediately filed a complaint to the Indiana Department of Correction's (or rather Corruption's) [IDOC] Ombudsman's office at 9:39 pm EST, through that office's email complaint system. In blatant violation of Indiana law, that office ignored Ms Kirima's complaint and did not notify her of any decision to decline an investigation.

Also while on the phone with Ms Kirima, I spoke with a sergeant C. Johnson, who came onto the tier after the gas assault, asking him what would be done about Davis's actions. Johnson responded that Davis outranked him so he could do nothing, but admitted so much gas was sprayed that he too was contaminated while in another area of the building.

The Coverup

I and numerous other prisoners who were victimized by Davis's actions, directed complaints to PCF's superintendent Dushan Zatecky, the notoriously corrupt and racist Internal Affairs office, the grievance department, and the IDOC ombudsman. Each one of these departments and officials either ignored our complaints or created bogus technical pretexts to avoid processing them. They also refused any investigation or to consult with any of us who were victimized by Davis's assault. Davis remains a ranking guard at PCF and continues to carry a 12.5 oz canister of gas on his side.

h2>Conclusion

Everyone of us, who are imprisoned or confined to impoverished and marginalized communities across the US, knows that whether it be guards or cops, the so-called 'law enforcement' system is criminal and corrupt at its core.

We are terrorized, brutalized and murdered day in and day out by its members, who are armed with war crimes weapons, and the abusers are not just a few "bad apples."

Certainly, while most cops and guards are abusers, there are those who take special pleasure, and are particularly extreme, in their acts of abuse. But as exhibited here, the ENTIRE system is complicit. Not only do ALL the peers (including the so-called 'good cops') of the extreme abusers close ranks with, turn blind eyes and lie to protect them, and by extension the system itself, in accordance with the culture of not crossing the 'thin blue line' of protectionism. But as we the common victims of 'law enforcement' know, complaints prove pointless. Which is why there are frequent demands from our communities for community oversight committees, private and outside investigators, and similar systems of independent accountability.

Indeed, the supervisors and investigators inside these agencies are the most protectionist. In fact most rose through the ranks as abusers and by proving to be especially loyal to and effective at toeing the blue line themselves.

It is no coincidence that as the victim class has been able to increasingly expose these corrupt systems to the world through social media and other independent channels over the past several years, there has been a marked increase in movies and television programs to rehabilitate, professionalize, glamorize and make heroic the images of cops and guards.

But for the poor and people of color in Amerika, like their slave patrol and Ku Klux Klan predecessors, cops and guards are not and have never been our protectors or heroes. We must assume these roles ourselves.


http://rashidmod.com/

Panther Vision: Essential Party Writings and Art of Kevin "Rashid" Johnson, Minister of Defense New Afrikan Black Panther Party "The original Black Panther Party for Self-Defense challenged the prevailing socio-political and economic relationship between the government and Black people.

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